Auf dem Weg zu neuen Förderinstrumenten: „Lieber Geld verlieren als Vertrauen“
摘要
Für Interventionen in einer Welt, die volatil, unsicher, komplex und mehrdeutig – kurz „vuca“ – ist, sind klassische Projektförderungen immer weniger geeignet, um Lösungen für komplexe Fragestellungen aus Gesundheit, Bildung, Ungleichheit, Klimawandel oder Demokratie zu erarbeiten. Ausdifferenzierte, mittel- und langfristige Planungen basierend auf Fach-, Methoden- oder Erfahrungswissen haben ausgedient. Um Wirkung zu erzielen, braucht es stattdessen Freiraum für Ideen, Risikobereitschaft, Flexibilität und Anpassungsbereitschaft in der Umsetzung und manchmal auch den Mut zum Verwerfen und zum Neuanfang. Dahinter stehen resiliente Akteure, die in vertrauensvoller, oft intersektoraler Zusammenarbeit miteinander agieren und systemischen Wandel anstreben. Angesichts dieser Anforderungen hat die Robert Bosch Stiftung ihre Förderansätze hinterfragt und weiterentwickelt. Der folgende Beitrag beschreibt die neuen Instrumente der Stiftung, ihre Entwicklung und erste Erfahrungen.