Vertragliche Regelungen zur Beteiligung des Investors
摘要
Der Beteiligungsvertrag im engeren Sinne fasst die wesentlichen rechtlichen Bedingungen zusammen, unter denen der Investor in das Start-up investiert und als neuer Gesellschafter eintritt. Die getroffenen Vereinbarungen sind dabei geprägt von der – bereits bei den Beteiligungsverhandlungen bestehenden – Informationsasymmetrie zwischen dem VC-Geber und den Gründern des Start-ups. Diese resultiert daraus, dass der Investor aufgrund fehlender „hard facts“ („Fundamentaldaten“) die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des jungen Unternehmens und damit einen möglichen Exit-Erlös nur ungenau oder gar nicht kalkulieren kann. Hinzu kommt, dass die Gründer in der Regel besser über die tatsächliche Performance des Start-ups informiert sind als ein Außenstehender.