In diesem Beitrag wird die 2005 realisierte Fahneninstallation KanakAttack im Wiener Museumsquartier vom Künstler Feridun Zaimoglu untersucht. Diese bietet eine herausfordernde Projektionsfläche für die kollektiven Ängste und Emotionen der Rezipient:innen. In diesem Beitrag wird die künstlerische Intervention anhand der Raumtheorie von Martina Löw (2001) analysiert, um die Prozesse der Raumkonstitution und der symbolischen Umdeutung eines Ortes und die damit verknüpfte relationale (An)Ordnung im urbanen Raum zu untersuchen. Dabei wird zunächst das empirische Fallbeispiel der temporären Installation an der Fassade der Kunsthalle Wien beschrieben und dann die Raumsoziologie von Martina Löw erläutert. Anschließend werden die empirischen Erkenntnisse mit der theoretischen Perspektive verknüpft, um aufzuzeigen, wie Raumtheorie und Empirie gemeinsam genutzt werden können, um die Produktion von Raum in urbanen Kontexten nachvollziehbar zu machen.

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Relationale (An)Ordnungen. KanakAttack im Wiener Museumsquartier

  • Cornelia Dlabaja

摘要

In diesem Beitrag wird die 2005 realisierte Fahneninstallation KanakAttack im Wiener Museumsquartier vom Künstler Feridun Zaimoglu untersucht. Diese bietet eine herausfordernde Projektionsfläche für die kollektiven Ängste und Emotionen der Rezipient:innen. In diesem Beitrag wird die künstlerische Intervention anhand der Raumtheorie von Martina Löw (2001) analysiert, um die Prozesse der Raumkonstitution und der symbolischen Umdeutung eines Ortes und die damit verknüpfte relationale (An)Ordnung im urbanen Raum zu untersuchen. Dabei wird zunächst das empirische Fallbeispiel der temporären Installation an der Fassade der Kunsthalle Wien beschrieben und dann die Raumsoziologie von Martina Löw erläutert. Anschließend werden die empirischen Erkenntnisse mit der theoretischen Perspektive verknüpft, um aufzuzeigen, wie Raumtheorie und Empirie gemeinsam genutzt werden können, um die Produktion von Raum in urbanen Kontexten nachvollziehbar zu machen.