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Manipulation als Machtmittel – Über die Kraft des japanischen Game Storytelling weibliche Protagonistinnen zu etablieren

  • David Lochner

摘要

Games wie Tomb Raider oder Final Fantasy wurden Klassiker. Dennoch stellen sie mit ihren weiblichen Protagonistinnen eher die Ausnahme dar. In der Videospiel-Welt sind Vorurteile oder Sexismus trotz der Präsenz weiblicher Figuren noch immer allgegenwärtig Sowohl in der westlichen als auch in der japanischen Videospiel-Industrie sind Frauen in Hauptrollen unterrepräsentiert. Der kulturelle Kern des Geschichtenerzählens in japanischen Videospielen ist tief in Mythologie, Folklore und den Einflüssen von Manga und Anime verwurzelt. Der Versuch, weibliche Stereotypen aufzubrechen und Vorurteile zu verbannen, findet oft durch die Adaption funktionierender und selbstbestimmter Frauenbilder statt, wie es in Japan der Fall ist. Der Beitrag zeichnet diesen Prozess am Beispiel des Kinos nach, wo Adaptionen asiatischer Filme und die Integration ihrer Kernelemente, wie beispielsweise in Tarantinos „Kill Bill“, die Bedeutung kultureller Einflüsse verdeutlichen. Bei aller Kritik gibt es eine zunehmende Anerkennung für die Vielfalt und die Notwendigkeit unterschiedlicher weiblicher Charaktere in Videospielen.