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„Wer nicht kooperiert, verliert – ressortübergreifende Zusammenarbeit als Grundlage für eine soziallagenbezogene Gesundheitsförderung in Berlin“

  • Nils Stakowski,
  • Janine Reinelt,
  • Boris Metz

摘要

„Wer nicht kooperiert, verliert – ressortübergreifende Zusammenarbeit als Grundlage für eine soziallagenbezogene Gesundheitsförderung in Berlin“ Eine nachhaltige Stadtentwicklung und -planung berücksichtigt den sozialen Kontext und verbindet diesen mit Strategien der Gesundheitsförderung. Eine gesunde Stadt schafft Zugang zu angemessenem Wohnraum, Einrichtungen der Daseinsvorsorge, der Güter- und Gesundheitsversorgung sowie zu ausreichend Grün- und Freiflächen. Um diesem Mehrwert gerecht zu werden, braucht es ein ressortübergreifendes Handeln aller relevanten Akteur*innen und einen Soziallagenbezug, denn die soziale Lage hat einen starken Einfluss auf die Gesundheit und resultiert in ungleich verteilten Gesundheitschancen. Über die gesetzliche Verpflichtung zur Förderung der Gesundheit wurden in Berlin Strukturen und Partnerschaften gebildet, die Gesundheitsbelastungen und riskantem Gesundheitsverhalten im Sinne einer gesunden Stadt mit gleichen Chancen für alle Menschen begegnen. Eine Akteurin in diesem Feld ist die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) Berlin als ein Teil des bundesweiten Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit. Der vorliegende Artikel beschreibt anhand des Förderprogramms „Gesund in Berlin – Stadtteile im Blick“ (GiB) einen Ansatz zur ressortübergreifenden Kooperation für eine quartiersbezogene, integrierte Gesundheitsförderung für eine lebenswertere und gesundheitsförderndere Stadt.