Einleitung
摘要
Die Autorin verbindet in ihrer erziehungswissenschaftlichen Arbeit Teilhabe und Bildung und setzt beide Begriffe in den Kontext der Sprachtherapie. Von diesem theoretischen Ausgangspunkt aus beleuchtet sie mit einem ethnographischen Zugang interaktive Praktiken von Sprachtherapeut_innen und vier- bis sechsjährigen Kindern mit ‚Sprachentwicklungsstörungenʻ in ambulanten sprachtherapeutischen Praxen in Deutschland. Sie fokussiert dabei die Qualität der alltäglichen sprachtherapeutischen Praxis. Es wird zum einen der Frage nachgegangen, wie Sprachtherapeut_innen ihr Angebot gestalten und dabei die Kinder adressieren, zum anderen wie sich die Kinder an diesem Angebot beteiligen. Des Weiteren werden die Sprachpraktiken, die zugleich auch Therapiegegenstand sind, rekonstruiert.