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Einfluss auf Geschäftsmodelle

  • Christian Glaser

摘要

Gemäß einer Studie von PwC wird KI bis 2030 für eine zusätzliche Wertschöpfung in Höhe von über 15,7 Billionen Dollar sorgen (vgl. PwC 2018). Zum Vergleich: Das entspricht dem kumulierten Bruttoinlandsprodukt der gesamten Eurozone im Jahr 2022 (vgl. Urmersbach 2023)! Es wird davon ausgegangen, dass kaum ein Produkt und kaum eine Dienstleistung ohne KI noch wettbewerbsfähig sein kann. Der KI-Experte Pedro Domingos ist der Meinung: „Wer dieses Rennen gewinnt, wird das nächste Kapitel des Informationszeitalters dominieren“. Andrew Ng, KI-Vordenker und langjährig bei Google und Baidu tätig, vergleich die Auswirkungen der KI sogar mit dem Beginn des Elektrizitätszeitalters: „Mir fällt es schwer, an eine Branche zu denken, die in den nächsten Jahren nicht von KI transformiert werden wird.“ Die KI wird Vieles verändern. In den USA macht der Dienstleistungssektor den überwiegenden Teil der Wertschöpfung aus. Weniger als 10 % der Bevölkerung arbeiten in der Produktion und weniger als 1 % in der Landwirtschaft. Die restlichen Angestellten arbeiten im Dienstleistungssektor. Wenn man sich nun auch noch vor Augen führt, dass nur etwa 60 % der Menschen über 16 Jahren einer bezahlten Beschäftigung nachgehen, bedeutet dies, dass weniger als 6 % der Bevölkerung über 16 Jahren alle physischen Produkte herstellt (vgl. Rojas 2018). Die Geschwindigkeit, mit der KI die Wirtschaftstätigkeiten transformiert, ist atemberaubend. Die Einsatzgebiete von KI sind äußerst weitläufig: egal ob selbstlernende Systeme in Call Centern, automatische Übersetzer von Texten oder auch Gesichtserkennung an Flughäfen und die automatisierte Abwicklung von Logistikprozessen.