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Einleitung

  • Simone Hess

摘要

Die Ausdehung der dualen Studiengänge Soziale Arbeit / Sozialpädagogik in staatlichen und privaten Hochschulen/Universitäten/Berufsakademien lässt auf eine Etablierung des dualen Studienformats in der Hochschullandschaft schließen. Begünstigt wird die Entwicklung durch den Fachkräftemangel in sozialen Einrichtungen und durch die Praxisaffinität der Studierenden. Unter anderem ist der Grad der Verzahnung von Theorie und Praxis in der Lehre gewichtig für die Güte eines Studiengangs/Moduls. Das in einer verzahnten, auf Reflexion hin orientierten Lehrveranstaltung auch Leistungsfacetten der Studierenden sich begünstigend entwickeln lassen, die von dem traditionellen Leistungsdenken abweichen und auch neue Prüfungsformen verlangen, liegt auf der Hand. Durch Theorie-Praxis-Verzahnung bestehen bspw. Möglichkeiten, die “intrapersonale Intelligenz” von Studierenden zu entwickeln, die eben gerade für die Beziehungsgestaltung zum Klientel hin bedeutsam ist. Diesen Chancen gegenläufig wirken aktuell vielfältige Krisenphänome auf Studierende ein. Auch deshalb gilt es auf die Belastungen und Bedarfe der jungen Erwachsenen in dem dynamischen Format, mit einer entsprechenden Studienganggestaltung, in der Ausgestaltung der Lehre und den Prüfungsformaten sowie Formen von Support zu reagieren.