Die Rückkehr des religiösen Antisemitismus? Die Ergebnisse der World Values Survey
摘要
Dieses[aut]World Values Survey Kapitel befasst sich mit der Rückkehr des religiösen AntisemitismusAntisemitismus durch eine multivariate Analyse von globalen Meinungsdaten aus 28 Ländern. In Ermangelung einer verfügbaren Alternative haben wir das Item der World Values Survey (WVS) Antisemitism-Studie verwendet: Ablehnung jüdischer Nachbarn. Es korreliert eng mit dem aktuellen ADL-100ADL-100 Index des Antisemitismus für mehr als 100 Länder. Um die kombinierten Auswirkungen von ReligionReligion und Hintergrundvariablen wie Geschlecht, Alter, Bildung, Einkommen und Lebenszufriedenheit auf den AntisemitismusAntisemitismus zu testen, haben wir das gesamte Spektrum der multivariaten Analyse einschließlich Promax-FaktoranalysePromax-Faktoranalyse und multipler OLS-Regression angewandt. Obwohl die Religion als solche nach wie vor mit dem Phänomen des Antisemitismus verbunden zu sein scheint, spielen intervenierende VariablenVariable wie restriktive Einstellungen zu den Geschlechtern und das Verhältnis zwischen Religion und Staat eine wichtige Rolle. Das westliche evangelikale und das orientalische Christentum, der Islam, der Hinduismus und der Buddhismus schneiden in dieser Hinsicht nach dieser Analyse leider schlecht ab, und es gibt auch ein klares globales Nord-Süd-Gefälle bei diesen Phänomenen. Die Auseinandersetzung mit patriarchalischen Geschlechterideologien und fundamentalistischen Vorstellungen vom Verhältnis zwischen Religion und Staat, die wichtige Triebkräfte des Antisemitismus sind, wird eine wichtige Aufgabe für die Zukunft sein. Der MultikulturalismusMultikulturalismus muss sich der Vorurteile, des Patriarchats und des religiösen FundamentalismusFundamentalismus im globalen Süden bewusst sein.