Diskussion: Limitationen, Anregungen und Ausblick
摘要
Bereits Pearlin (1989) problematisiert die Darstellung von Stress-Modellen mithilfe einfacher multipler Regressionsmodelle und betont die zentrale Rolle der Analyse komplexer Interaktionen zwischen Stressoren und Mediatoren für die sozialwissenschaftliche Gesundheitsforschung. Obwohl versucht wurde, dieser Tatsache durch den Rückgriff auf ein sequenzielles Regressionsverfahren Rechnung zu tragen, kann davon ausgegangen werden, dass insbesondere die Verwendung von Strukturgleichungsmodellen differenziertere Analysemöglichkeiten im Hinblick auf die verschiedenen Wirkungspfade der Komponenten des Stress-Prozesses bieten könnte. Zudem empfiehlt sich zur Modellierung von Stress-Proliferationsprozessen vor allem die Arbeit mit Längsschnittdaten, um zeitabhängige Dynamiken besser abbilden zu können.