Die ‚Lüge‘ der wünschenswerten Wirklichkeiten. Klaus Mertens systemtheoretisch-konstruktivistischer Theorieansatz revisited
摘要
Bereits in den Anfängen der PR-Theorie-Diskussion legte Klaus Merten einen systemtheoretisch-konstruktivistisch inspirierten Ansatz vor, der trotz seiner grundlegenden Meso-Makro-Implikationen in der ‚Schublade Sozialtechnik‘ abgelegt wurde. Verantwortlich hierfür scheinen seine Einlassungen zur PR-Praxis und hier insbesondere der Umgang mit PR-Ethik zu sein. Dort versuchte er das theoretische Potenzial seines Ansatzes zu nutzen, um einer normativ aufgeladen Praxisdiskussion den Spiegel vorzuhalten. Der Versuch misslang. Mehr noch: Er öffnete die ‚Schublade Sozialtechnik‘, in welcher der Ansatz seither ruht – zu Unrecht, wie der Beitrag zu zeigen versucht.