Einleitung
摘要
Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, Emotionen als Kapital im Sinne Bourdieus zu interpretieren. Ausgehend von der kaum zu bestreitenden Auffassung, dass der Mensch ein emotionales Wesen ist, ist die weitergehende Auffassung, dass Emotionen daher auch ein Thema in der Soziologie sein sollten, eigentlich als selbstverständlich anzusehen. Da Emotionen zunächst nur in dem Individuum zu finden sind, bietet es sich weiterhin an, hierfür auf Bourdieu einzugehen, weil sein soziologischer Fokus auf die Schnittstelle zwischen Individuum und der Gesellschaft gerichtet ist. Wie individuelle Emotionen sich soziologisch auswirken, soll letztlich an der These, dass diese als Kapital zu verstehen sind, verdeutlicht werden.