Nicht-Heteronormativität in Deutschland
摘要
Nicht-heteronormative Menschen befinden sich größtenteils in einer gesellschaftlichen Situation, die man mitunter als prekär bezeichnen kann. Vorurteile, Ressentiments usw. haben sich zwar im Laufe der vergangenen Jahrhunderte durchaus reduziert, sind jedoch unbestritten weiterhin vorhanden oder werden vom entsprechenden Personenkreis subjektiv als solche wahrgenommen (vgl. European Union Agency for Fundamental Rights – FRA, 2020; MetLife, 2010; Statista, 2022; Stonewall, 2011). Im Folgenden soll nun zunächst kurz ausgeführt werden, wie laut aktuellem Forschungsstand nicht-heteronormative sexuelle und/oder geschlechtliche Identitäten entstehen. Es folgt ein Überblick über die Entstehung von nicht-heteronormativen sexuellen Identitäten, Begriffsdefinitionen, eine Einschätzung des Anteils von queeren Menschen in der Gesamtbevölkerung und eine Darstellung von Queer in der westlichen Kultur und Gesellschaft. Darüber hinaus setzt sich die Autorin mit Stigmatisierung, Diskriminierung und internalisierter Queer-Negativität auseinander und beschreibt in diesem Zusammenhang den Prozess des Coming-outs sowie des Stigmamanagements. Abschließend folgen kurze Erläuterungen zur Bedeutung der Community und die Erklärung des Begriffs „Stonewall“.