Fazit und Ausblick
摘要
Anhand der beiden Modi Verhüllung und Entblößung wurde deutlich, wie sich im Wechsel zwischen Text, Textilem und nackter Haut ikonische Verdichtungen zugunsten eines assoziativen Erfahrungsraums entfalten. Ein Erfahrungsraum, in dem sich die Zuschauenden über affektives und szenisches Verstehen im Kontext ihrer eigenen Erinnerungen und Vorstellungen selbst erfahren und sich ihrer eigenen Wahrnehmungserfahrung synästhetisch gewahr werden. Vor dem Hintergrund der herausgearbeiteten Analogien zwischen der Filmrezeption und der Identitätsbildung sowie der individuellen und filmischen Selbstreflexion zeichnet sich mit der ästhetischen Wende zum Haptischen und der damit verbundenen Fokussierung der Haut ein skinematic turn ab, in dem sich einmal mehr das insbesondere therapeutische Potential des Films offenbart.