Krisenzeiten der Demokratiebildung Mobiler Jugendarbeit
摘要
Der Beitrag zeichnet anhand einer autoethnografischen Organisationsforschung die Hervorbringungen einer spezifischen Strategie nach, mit welcher Mitarbeiter*innen eines freien Trägers Mobiler Jugendarbeit auf eine Krise ihres organisationalen Selbstverständnisses – scheinbar ausgelöst durch eine Konfrontation mit rechtspopulistischen Dispositionen ihrer Adressat*innen – reagieren. Diese Strategie wird als Muster organisationaler Praxis herausgearbeitet und in Relation zu den Bedingungen des sozialen Raumes, in den der Träger eingelassen ist, gesetzt. Dieses Vorgehen verdeutlich, dass die Krise, welche die soziale Welt des Trägers erschüttert, nur auf dem ersten Blick durch die Auseinandersetzung mit Rechtspopulismus hervorgebracht wird.