Das Ende der Public Relations (1994)
摘要
Der Beitrag ist in mehrerlei Hinsicht ein Dokument deutscher PR-Geschichte. Er entstand als Absage an das zeitgenössische PR-Verbandswesen: „Die Diskussion der DPRG um sich selbst und mit sich selbst langweilt mich ebenso wie viele andere Kollegen. Ich sehe eigentlich weder Notwendigkeit noch Berechtigung, fortgesetzt im Duktus der sattsam bekannten Verbandsformeln über PR als PR zu lamentieren“, so der Verfasser damals. Der Essay gibt pointiert eine Meinung des Autors zur PR-Branche und Branchenvertretung wieder und fordert zum Hinterfragen seinerzeit tradierter Positionen auf. Drei Punkte machen ihn auch heute interessant: Er beleuchtet die Nachkriegs-PR-Welt als eine Welt überkommener, aber teilweise bis heute überlebender Widersprüche, betont bereits, dass die Welt und damit auch die PR-Welt im Grunde nur aus Narrationen besteht, und führt damit zu dem lange sehr einseitig verstandenen PR-Theorieansatz der Wirklichkeitskonstruktion seines Weggefährten Klaus Merten.