Fazit und Ausblick
摘要
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit gemeinschaftsungebundenen Todesritualen in der Deutschschweiz. Dabei fragt sie danach, wie sich die Akteur*innen, die diese Todesrituale anbieten und gestalten, sozial positionieren, d. h. in dem bestehenden gesellschaftlichen und insbesondere religiösen Kontext verorten, welche Anknüpfungspunkte sie wahrnehmen und, wie sich selbst in Bezug auf die Handlungsmacht und Wirksamkeit ihrer Handlungen (agency) darstellen. Dabei wurde ausgehend von den Interviews mit den Ritualleitenden, den Prospekten und ausgewählten Ritualen nach den Selbstbildern der Ritualleiter*innen und den Aufgaben gefragt, die sie für ihre Tätigkeit beanspruchen.