Selektivitäten (subsymbolischer) Künstlicher Intelligenz
摘要
Der Beitrag sondiert unter dem Schlüsselbegriff der Selektivität verschiedene strukturierende Wirkungen von subsymbolischer Künstlicher Intelligenz (KI) als sozialem Phänomen, von der zielgerichteten Entwicklung über die spezifische technische Funktionsweise bis hin zur Einbettung in Nutzungszusammenhänge, verbunden mit latenten gesellschaftlichen Anpassungsprozessen. Damit erweitert der Beitrag die Diskussionen über Diskriminierung und Datenbias um weitere Aspekte latenter sozialer Gestaltung und technikimmanenter Strukturierungen. Aufbauend auf der Systematisierung von elf KI-Selektivitäten werden zentrale Fragen eines sich wandelnden Mensch-KI- bzw. Mensch-Technik-Verhältnisses andiskutiert, und es wird ein Leitbild für ein mögliches künftiges Verhältnis skizziert, das über ein Konkurrenz- bzw. lineares Substitutionsverhältnis hinausgeht.