Freizeitgebrauch von LSD und Psilocybin-Pilzen
摘要
Der Beitrag thematisiert den Freizeitgebrauch von LSD und Psilocybin-Pilzen um die Jahrtausendwende. Entsprechende Konsummuster sind bislang – und vor allem im deutschsprachigen Raum – kaum Gegenstand sozialwissenschaftlicher Forschung gewesen. Es wird eine explorative, qualitative Studie vorgestellt, in deren Kontext 32 Personen mittels narrativer Interviews zu ihrem Konsumverhalten befragt wurden. Als Voraussetzung zur Teilnahme galt dabei eine Lebenszeitprävalenz von mindestens fünf Erfahrungen mit LSD bzw. halluzinogenen Pilzen, von denen die letzte maximal zwölf Monate zurückliegen sollte. Als ein zentraler Befund der vorliegenden Studie kann angeführt werden, dass das Wie des Psychedelika-Konsums (also das Gebrauchsverhalten und favorisierte Settings) durch das Warum (also die Motivationen der Berauschung) determiniert wird. Dabei sind die Motivationen beim Konsumeinstieg von denen zur Fortsetzung des Gebrauchs zu unterscheiden.