Kleinhandel, Kleinsthandel und Social Supply auf dem Schwarzmarkt für illegale Drogen
摘要
Illegale Drogen erreichen die Endverbraucher auf vielfältigen Wegen: Insbesondere unter sozial unauffälligen Konsumenten wird ein erheblicher Teil der Drogen unentgeltlich weitergeben, etwa bei gemeinsamem Konsum oder Schenkungen. Die Mehrheit der Verkaufsakte findet von Konsument zu Konsument statt. Dabei wird oft kein oder nur ein sehr geringer Profit erzielt. Dennoch kaufen viele Konsumenten auch bei profitorientierten Dealern, sei es privat, auf der Straße oder im Club. Der Übergang von Social Supply zu profitorientiertem Handel ist dabei fließend, auch im Verlauf von Dealerkarrieren. Gewinnerzielung als Motiv spielt vor allem bei sozial unterprivilegierten Dealern eine wichtige Rolle. Die offene Drogenszene hat grundsätzlich den Charakter einer Mangelwirtschaft, daher nimmt diese einen Sonderstatus im Klein- handelsgeschehen ein.