Hybridisierungen der Basismodelle
摘要
Die allgemeinen Darstellungen sowie die Beispiele für die Basismodelle vor allem der Kap. 3 , 4 und 5 haben bereits gezeigt, wie leistungsfähig die Verwendung eines der KL- bzw. KI- Modelle sein kann. Diese Leistungsfähigkeit kann noch erheblich gesteigert werden, wenn man zwei oder mehr der Basismodelle koppelt, also so genannte hybride SystemeSystemhybrides konstruiert. In Anwendung des allgemeinen Modellierungsschemas, das wir im ersten Kapitel dargestellt haben, sind damit praktisch der Anwendbarkeit von KL- und KI-Modellen keine Grenzen gesetzt. Obwohl derartige hybride Systeme auf einen ersten Blick zuweilen etwas kompliziert erscheinen und in der Implementation auch häufig sind, basieren sie letztlich auf einer Kombination von Techniken, die jede für sich genommen prinzipiell einfach sind. Vor allem jedoch muss berücksichtigt werden, dass insbesondere die Modellierung sozialer und kognitiver Prozesse in Problembereiche geht, von denen der Biologe Richard Lewontin bemerkte, dass diese Probleme die der Molekularbiologie „trivial“ erscheinen lassen (Lewontin, 2000). Darüber hinaus erlauben hybride Systeme die im zweiten Kapitel erläuterte Erweiterung des allgemeinen Modellierungsschemas; es werden demnach nicht nur die Elemente und die Regeln der Wechselwirkungen auf der Basisebene, sondern auch die Elemente sowie (Meta)Regeln der zweiten und ggf. der dritten Systemebene bestimmt. Die Systeme werden dadurch wesentlich komplexer, wie an einzelnen Beispielen gezeigt wird.