Wahrscheinlich bleiben: Epistemologisch-gesellschaftliche Transformationen der Spätmoderne und ihre Spuren in der späten Männlichkeitsforschung
摘要
The paradigm shift from early to late masculinity studies is less an advance in knowledge within the field than an adaption to overarching epistemological changes in late modern patterns of interpretation. These are characterized by the increased significance of the physical, material, visible, and simultaneous coexistence, and are reflected in the description of masculinities. Thus, the problem of masculinity continues to prove not to be specifically ‘male’, but rather a performative attribution by research. Der Paradigmenwechsel von der frühen zur späten Männlichkeitsforschung ist weniger ein feldinterner Erkenntnisfortschritt als vielmehr eine Anpassung an übergreifende epistemologische Veränderungen spätmoderner Deutungsmuster. Diese zeichnen sich durch den Bedeutungsgewinn des Körperlich-Materiellen, Sichtbaren sowie gleichzeitigen Nebeneinanders aus und spiegeln sich in der Beschreibung von ‚Männlichkeiten‘. Somit erweist sich die Problemstellung von Männlichkeit weiterhin nicht als spezifisch ‚männlich‘, sondern als performative Zuschreibung durch die Forschung.