Regionale Transformation zur Circular Economy
摘要
Wie wird die Transformation zur Circular Economy in der Region zum Erfolg? Dieser Frage möchte sich der Beitrag annähern. Regionale Transformationen können als ein Kontinuum zahlreicher Innovationsprozesse verstanden werden, die von unterschiedlichen Akteuren vorangetrieben werden. Deshalb greift der Beitrag das Quintupel-Helix-Modell auf, laut dem Innovationen für Nachhaltigkeit durch das Zusammenspiel von Forschung, Gesellschaft, Politik, Unternehmen sowie Umweltfaktoren entstehen. Das Modell war Inspiration für eine Online-Veranstaltung des Prosperkollegs, in der Antworten auf die obige Leitfrage gesucht wurde. Die Veranstaltung wird im Beitrag zusammengefasst und reflektiert. Die Ergebnisse zeigen einerseits, dass die Region eine wichtige Ebene für Innovations- und Umsetzungsprojekte ist, aber andererseits, dass die Transformation nur im Zusammenspiel mit anderen Ebenen gelingen kann, weil z. B. regionale Befugnisse und Kapazitäten begrenzt sind. Das Helix-Modell kann dabei helfen, relevante Akteure zu identifizieren und an der regionalen Transformation zur Circular Economy zu beteiligen. Ein Projekt wie Prosperkolleg kann ein erster Schritt in Regionen sein, die sich auf den Weg Richtung Circular Economy begeben möchten. Dies sollte strategisch erfolgen, so wie in Nordrhein-Westfalen und im Ruhrgebiet, wo Circular Economy ein Baustein von Strategien der intelligenten Spezialisierung sowie der transformativen Strukturpolitik im Kontext des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) ist.