Demokratieförderung und Extremismusprävention
摘要
Erste staatliche Programme zur Prävention des (Rechts-)Extremismus, die heute gerne als „Demokratieförderung“ beschriebenen werden, sind bereits in den 1990er Jahren entstanden. Die insbesondere nach 2015 durch die Mordserie des NSU schnell gewachsenen Modellprogramme haben zu einem Strukturwandel der Träger und zu einem inhaltlichen Paradigmenwechsel in der außerschulischen politischen Bildung geführt. Diese aus der Perspektive einer zivilgesellschaftlichen Demokratie - und gemessen an den emanzipatorischen Aufgaben der politischen Bildung - ambivalente Entwicklung wird hier dargestellt und kritisch diskutiert.