Goffman: Kopräsenz als Interaktionsordnung?
摘要
Das bis hier hin aufgeworfene Problem, Kopräsenz intersubjektivitätstheoretisch nicht als soziales Miteinander, sondern als egologisches Nebeneinander zu fassen, zeigt einen notwendigen Fokuswechsel in der sozialtheoretischen Problematisierung von Mit-Anwesenheit an. Dies bedeutet, genau dort fortzufahren, wo die Schütz’sche Sozialphänomenologie endet: nämlich in der Analyse der Interaktivität. Dieses Kapitel betrachtet deshalb sozialtheoretische Implikationen Erving Goffmans Soziologie der Interaktionsordnung, die sich jedoch gleichfalls folgenreicher cartesianischer Aporien nicht zu entziehen vermag.