Macht, Staat, Nation: Zur politischen Soziologie der Zwischenkriegszeit in Österreich
摘要
Thema dieses Beitrags ist die nicht-marxistische politische Soziologie in Österreich in der Zwischenkriegszeit. Ihre Problemstellungen betreffen vor allem die Macht in der Gesellschaft und im Staat, die Demokratie sowie Nationalbewusstsein und Nationalismus. Ihren Ursprung hatten die hier vorgestellten Werke in der Staatsrechtslehre und deren Verhältnis zu soziologischen Betrachtungsweisen, in der ganzheitlichen Identifikation von Staat und Gesellschaft und in der individualistischen Sozialwissenschaft. Behandelt werden Friedrich Wiesers Gesetz der Macht, die politisch relevanten Aspekte in Schumpeters soziologischen Schriften, die Ansätze einer Soziologie des Nationalismus bei Friedrich Hertz und Karl PribramPribram, Karl, sowie vor allem die kontroversen Vorstellungen von Hans Kelsen und Eric Voegelin über die Frage der Staatssoziologie.