Habitat Großstadt. Der Platz freilebender Tiere in der sozial-ökologischen Transformation
摘要
Dieser Beitrag soll die von den Autor:innen dieses Buches eingenommenen landschaftsbezogenen Perspektiven auf die sozial-ökologische Transformation um eine kritische Perspektive auf unser Verhältnis zu Wildtieren erweitern (Dieser Artikel ist im Rahmen des Forschungsprojekts Planung von Tier-Mensch-Relationen im ‚Habitat Großstadt‘ am Fachgebiet Freiraumplanung der Universität Kassel entstanden. Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) – 448.618.861). Viele Wildtiere, also freilebende Tiere, die sich autonom bewegen, kommen in Städten vor und nutzen dort die Vielfalt an Räumen und Ressourcen. Berlin gilt als eine der artenreichsten Städte in ganz Europa und ist darauf stolz, muss aber auch mit den Konflikten, die zwischen Menschen und Tieren entstehen, umgehen. Wie handelt die öffentliche Verwaltung in Berlin gegenüber freilebenden Tieren? Wie reguliert sie die Tier-Mensch-Beziehungen? Die aktuellen Praxen der Verwaltung und Planung in Berlin spiegeln zum einen die historisch gewachsenen Ausprägungen und räumlichen Planungen der Tier-Mensch-Verhältnisse, zum anderen die dadurch ausgelösten Konflikte und Aushandlungsprozesse wider.