Bleibt alles anders? Zum Potenzial diskursiver Planungspolitiken für die identitätsbezogene Transformation der deutschen Braunkohlereviere
摘要
Mit der Verabschiedung des Kohleausstiegsgesetzes im August 2020 gingen die drei deutschen Braunkohlereviere (Mitteldeutschland, Lausitz, Rheinland) in eine neue Phase eines sich bereits seit Jahrzehnten abzeichnenden und in weiten Teilen auch vollziehenden Strukturwandels. Grund hierfür ist die Beendigung der Braunkohleförderung sowie deren anschließende Verarbeitung und Verstromung. Der Beitrag diskutiert auf der Basis erster empirischer Befunde aus der Lausitz die Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen einer aktiven sozial-ökologischen Transformation mithilfe diskursiver Raum- und Planungspolitiken entlang prominent verhandelter Identifikationsmarker.