Lernen und Lehren im Gedankenpalast: Erkundungsgang aus rechtsdidaktischer Perspektive
摘要
Traditionell ist der Gedankenpalast als Mittel untersucht worden, um einzelne Begriffe oder Texte als in einem Raum platzierte Artefakte auswendig zu lernen – als Gedächtnispalast. Der vorliegende Beitrag wendet Designprinzipien, die für reale Räume gelten, in drei Zonen auf gedankliche Räume an: Sie sollen sich auf die wesentlichen Inhalte konzentrieren, Verknüpfungen zwischen Objekten aufdecken und in einem kontinuierlichen Entwurfsprozess flexible Anpassungen erlauben. Dadurch erhält das traditionelle Modell des Gedächtnispalastes eine moderne Architektur als Gedankenpalast. Beispiele aus der rechtsdidaktischen Praxis zeigen, wie davon eine Methodik profitiert, die auf hohe Abstraktion angewiesen ist. Ein Gedankenpalast dient nicht nur dazu, sich an bestimmte Inhalte zu erinnern, sondern auch dazu, sie besser zu verstehen, besser darstellen zu können und mit einer anregenden Faszination zu versehen.