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Grand Isle nach Hurrikan Ida – eine phänomenologische Betrachtung

  • Helen Frommer,
  • Emma Knödler,
  • Niklas Sauter

摘要

Hurrikan Ida traf am 29. August 2021 auf Grand Isle, eine Barriereinsel im Golf von Mexiko vor der Küste Louisianas. Der tropische Wirbelsturm verursachte gravierende Zerstörung auf der ganzen Insel. Die hohen Windgeschwindigkeiten deckten die Häuserdächer ab, entwurzelten Bäume und ließen ganze Gebäude zusammenbrechen. Eine Sturmflut überschwemmte die Insel und bedrohte die Existenzen der Einheimischen. Um derartige katastrophale Auswirkungen zukünftiger Hurrikans zu vermeiden, wurden Transformationsprozesse mit entsprechenden Maßnahmen zur Risikominderung ergriffen, die im heutigen Inselbild erkennbar sind. Durch diesen Maßnahmen veränderten sich die räumliche Strukturen der Landschaft mit ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen. Trotz der tragischen Ereignisse im Zusammenhang mit Hurrikan Ida befindet sich Grand Isle im Wiederaufbau und ist Urlaubsziel für Tourist:innen, wodurch eine Widersprüchlichkeit zwischen Katastrophenort und Erholungsraum entsteht. Um die Auswirkungen von Umweltkatastrophen, wie Hurrikans, und die damit verbundenen Schutz- und Präventionsmaßnahmen auf das Landschaftserleben und die Atmosphäre erfassen zu können, wurde eine phänomenologische Forschung durchgeführt, bei welcher das individuelle Erleben mit allen Sinnen sowie subjektive Bedeutungszuschreibungen, unter Berücksichtigung des Sozialkonstruktivismus, in den Fokus gerückt werden. Final gelingt durch horizontale Geographien eine umfassende Betrachtung und Verknüpfung der technisch-positivistischen und konstruktivistischen Perspektive.