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Beteiligung – Macht – Sinn. Selbstorganisation in der Sozialwirtschaft

  • Marisa Gawron,
  • Peter Zängl

摘要

In diesem Beitrag stellen wir Erkenntnisse aus unserer Studie vor, welche in Kooperation mit der Anny-Klawa-Morf-Stiftung durchgeführt wurde. In der quantitativen Umfrage wurden erstmals Mitarbeitende in Selbstorganisationen zu den Transformationsprozessen, Veränderungen und Zufriedenheit befragt. Damit Selbstorganisation entwickelt werden kann, ist ganzheitliche Partizipation im Transformationsprozess notwendig. Erwartungen an Selbstorganisationen sollten realistisch sein und die Beweggründe für die Einführung von Selbstorganisation sollten hinterfragt werden. Durch die individuellen Umsetzungsmöglichkeiten und ihren partizipativen und an Nachhaltigkeit orientierten Charakter, stellt Selbstorganisation eine innovative Organisationsform für das Sozialwesen dar. Eine Orientierung an Selbstorganisation in der Sozialwirtschaft könnte Potenzial für Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt darstellen. In diesem Beitrag wird zunächst der aktuelle Diskurs über Selbstorganisation beleuchtet und einige Modelle exemplarisch vorgestellt. Anschliessend legen wir unser Verständnis von Selbstorganisation dar und präsentieren ausgewählte Ergebnisse unserer Studie. Beleuchtet werden Veränderungen durch Selbstorganisation, die Meinung der Stichprobe zu direktiven Führungsverständnissen und beobachtete Herausforderungen bei der Transformation. Auf dieser Basis diskutieren wir mögliche Spill-Over-Effekte auf Mikro- und Mesoebene und Faktoren für eine gelingende Transformation. Im Fazit legen wir mögliche Potenziale von Selbstorganisation als innovative Organisationsform im Sozialwesen, bzw. in der Sozialwirtschaft dar.