Fallstudie Implenia Transformation
摘要
Im Oktober 2020 verkündete Implenia eine neue Strategiephase für die kommenden Jahre. Als Konsequenz daraus wurden unvermeidbare, schmerzhafte Maßnahmen ergriffen, darunter Portfolioanpassungen, Restrukturierung einschließlich Entlassungen, Wertberichtigungen sowie einer Reorganisation. Die schlechten Nachrichten führten zu einem weiteren drastischen Wertverlust der Implenia-Aktie und zu großer Verunsicherung bei den Mitarbeitenden. Mit gezielten Maßnahmen wurden die Führungskräfte für die schwierige Transformation fit gemacht. Die Implenia-Werte wurden bestätigt. In Zusammenarbeit mit dem emba X-Programm der Universität St. Gallen und der ETH Zürich, wurden Führungsprinzipien entwickelt, ein umfassendes Leadership-Training aufgesetzt und global ausgerollt. Der Zusammenzug verschiedener Standorte in den modernen und auf Zusammenarbeit ausgelegten Hauptsitz markierte einen weiteren Meilenstein der gebührlich gefeiert wurde. Anerkennung der Mitarbeitenden aller Stufen wurde als ein essenzielles Element erkannt und mittels der integrierten „YOU MATTER!“-Kampagne global ausgerollt. Die Umsetzung der Maßnahmen war alles andere als einfach, ein langes Tal der Zweifel musste durchschritten und viel Überzeugungsarbeit geleistet werden. Umso schöner, dass nach rund 18 Monaten eine Stabilisierung eintrat und das Vertrauen der Mitarbeitenden an eine positive Zukunft allmählich zurückkehrte. Gleichzeitig schöpften auch die Investoren wieder Vertrauen in die Implenia-Aktie. Als Implenia exakt zwei Jahre nach Beginn die „WAY FORWARD!“-Strategiephase als erfolgreich abgeschlossen deklarierte, wurde die Implenia-Aktie als Überflieger des SPI (Swiss Perfomance Index) gehandelt.