Die Veränderung der Kulturproduktion
摘要
In diesem Kapitel werden die Ergebnisse der empirischen Arbeit anhand von drei Situationen dargestellt. Die Situation der Intermediation verdeutlicht zunächst, warum es für die Akteur*innen grundsätzlich Sinn macht, kultur- und sozialwissenschaftliche Theorien zu verwenden. Anhand der Situation der Verwendung wird im Detail erläutert, wie die Kulturproduktion durch performative Effekte verändert wird. Die letzte Situation gibt einen Überblick über die umfassenderen neuen Prozesse, die mit der Performativität in den sozialen Welten entstehen. Diese Ausführungen werden vor allem anhand eines zentralen empirischen Beispiels dargestellt: der experimentellen elektronischen Musik. Diese Kulturwelt wird ganz zu Beginn des Kapitels über eine feldtheoretische Perspektive eingeführt. Anschließend ermöglichen drei Exkurse innerhalb der Unterkapitel zu den Situationen weitere Einblicke: So wird auch am Beispiel von Design, Informatik und Tanz erläutert, wie sich die Performativität der Kultur- und Sozialwissenschaften äußert.