Möglichkeiten und Grenzen eines bewertungsrechtlichen Optimierungsgebots aus juristisch-methodischer Sicht
摘要
Seit dem Stinnes-Beschluss des BGH (2015) streitet die juristische und ökonomische Expertenwelt darüber, ob Gerichte im Rahmen der Schätzung von Unternehmenswerten diejenige Bewertungsmethode zu wählen haben, die das Bewertungsziel „am besten“ erreicht. Der folgende Beitrag unterzieht dieses sog. bewertungsrechtliche Optimierungsgebot einer juristisch-methodischen Machbarkeitsstudie und zeigt dabei auf, wie der Meinungsstreit produktiv aufgelöst werden kann. Dabei geht es auch um die bisherige und zukünftige Rolle des IDW S 1 in der gerichtlichen Bewertungspraxis.