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Queerness als Herausforderung? Institutionelle Notwendigkeiten und Exklusionen in der Polizeiarbeit

  • Tatiana Zimenkova,
  • Verena Molitor

摘要

Die Polizei hat in den vergangenen Jahren in Bezug auf Diversität und Vielfalt einige Entwicklungen durchgemacht, so wurde die Sensibilität bezüglich der Exklusions- und Diskriminierungserfahrungen von verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen erhöht. Auch die Gruppe der LSBTIQ* (Wir benutzen hier meist LSBTIQ*, queer, queere Personen/Menschen und queere Community oder einfach nur Community, hiermit meinen wir alle Personen, die sich jenseits des cis-hetero-binären Spektrums verorten) ist dabei nicht ausgenommen und hat mehr Sichtbarkeit, Akzeptanz und folgend eine Verbesserung der gesetzlichen Lage erfahren. Mit Akzeptanz, sowohl in Gesellschaft als auch in der Polizei, steigt die Sichtbarkeit der Queerfeindlichkeit und die – zurzeit wenig benutzte – Möglichkeit Hassverbrechen und Diskriminierung gegen LSBTIQ* anzuzeigen rückt in den Fokus. Trotz – oder gerade wegen – der erhöhten Sensibilität des öffentlichen Diskurses zu den Belangen der unterschiedlichen Gruppen wird die Frage nach dem Umgang der Polizei mit eben diesen Gruppen laut. Die institutionelle Analyse der Stellung von queeren Personen innerhalb der Polizei sowie der Arbeit der Polizei mit queeren Personen bilden den Fokus des Beitrages. Hierbei ist ein Spannungsfeld – zwischen erwünschter Unterstützung und Exklusion – im Umgang mit queeren Personen innerhalb der Organisation, aber auch im Umgang mit der queeren Community zu erkennen, der teilweise auch auf institutionellen Logiken an der Schnittstelle Polizei und Community zurückzuführen ist.