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Einleitung Internet of Construction

  • Sigrid Brell-Cokcan,
  • Robert H. Schmitt,
  • Thomas Adams,
  • Garlef Hupfer,
  • Sören Münker

摘要

Die Industrie 4.0 ist der Wegbereiter für eine wertschöpfungs- und lebenszyklusübergreifende Produktion und gilt als Schlüssel zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Bauwirtschaft. Zentrale Probleme der Digitalisierung im Bauwesen sind bisher unzureichende Daten und Schnittstellen. Wertschöpfungsprozesse gehen über Unternehmensgrenzen hinaus und Handlungsinterdependenzen vielfältiger Unternehmen entlang unterschiedlicher Produktionsketten bestimmen den gemeinsamen Projekterfolg. Haupttreiber der digitalen Transformation ist die umfassende Vernetzung physischer Objekte, das sogenannte Internet der Dinge, durch die Speicherung, Verarbeitung und Analyse von Daten. Das Referenzarchitekturmodell 4.0 (RAMI4.0) bietet den Rahmen für die ganzheitliche Vernetzung intelligenter Produktionssysteme. Das Projekt Internet of Construction (IoC) baut auf diesen Grundlagen auf. Das RAMB4.0 als Referenzarchitekturmodell für die Bauwirtschaft bildet den Rahmen für eine unternehmensübergreifende Digitalisierung entlang der Wertschöpfungsketten der Bauwirtschaft. Es verdeutlicht die zentrale Bedeutung der Vernetzung physischer Objekte im Bauwesen (Internet of Construction). Die im Buch „Internet of Construction“ beschriebenen intelligenten und datengetriebenen Produktionssysteme und Schnittstellen sind Bestandteile dieser übergeordneten Vernetzung und treiben damit die digitale Transformation im Bauwesen voran. Diese Einführung beschreibt die Anforderungen und Herausforderungen der unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit, stellt RAMB4.0 und die Projektziele vor und ordnet die in diesem Buch beschriebenen technischen Entwicklungen ein. Neben den technischen Aspekten müssen langfristig auch soziale, ökonomische und rechtliche Aspekte bei der unternehmensübergreifenden Vernetzung berücksichtigt werden.