Plurales Publikum oder homogene Interpretations-gemeinschaft? Ist die Analyse der passiven Rezipierendenqualität ein Kriterium für eine Medienregulierung?
摘要
Massenmediale Angebote nehmen trotz zunehmender Möglichkeiten von personalisierten und/oder auf Algorithmen basierenden Informationsumgebungen (Fletcher et al., 2020) eine zentrale Position als Intermediär (Jarren & Fischer, 2021) zwischen der Bevölkerung und der Politik (Hölig et al., 2021) ein. Im Zuge der Ausdifferenzierung politischer Informationsangebote wird über die potenziellen Gefahren einer politischen Polarisierung im Mediensektor diskutiert. Ihre Relevanz finden diese Untersuchungen vor dem Hintergrund der als öffentlichkeitstheoretisches Bedrohungsszenario beschriebenen Zersplitterung des öffentlichen Raumes in sich nicht zur Kenntnis nehmende Teilöffentlichkeiten (McQuail, 1997).