Maskulinistische Identitätspolitik
摘要
Der Text macht am Beispiel Österreichs und Deutschlands die affektive anti-demokratische Mobilisierung autoritär-rechter Akteur*innen deutlich und arbeitet heraus, wie Geschlecht und Sexualität, Affekt und Emotionen in der rechts-autoritären Mobilisierung ein Modus des Regierens der Bevölkerung werden. Die autoritäre Rechte re-interpretiert den neoliberalen Gefühlsexzess der Verunsicherung und Prekarisierung als „Krise der Männlichkeit“ und verspricht im Kontext ihrer maskulinistischen Identitätspolitik die Re-Souveränisierung aggressiver Männlichkeit und will so nicht-demokratische Verhältnisse etablieren.