Landschaft und Freiheit
摘要
Freiheit lässt sich, negativ, als Abwesenheit von Zwängen beschreiben. Freiheit lässt sich aber auch positiv verstehen: Als die Möglichkeit, selbstbestimmt handeln zu können, also Wahlchancen auch nach individuellen Abwägungen ergreifen zu können (Isaiah Berlin). An diese Tradition positiver Freiheit knüpft das Lebenschancenkonzept von Ralf Dahrendorf an, der als gesellschaftliche Norm die Maximierung von Lebenschancen formuliert. Daraus folgt ein verantwortungsethischer Umgang mit Landschaft. Dieser lässt sich als verantwortungsvoll, unparteiisch und tolerant beschreiben. Er ist konstitutiv ergebnisoffen und sucht nach tauglichen Lösungen von konkreten Problemen, anstatt einer allgemeinen Utopie zu folgen.