Landschaft aus Akteur-Netzwerk-theoretischer Perspektive
摘要
Unterschiedliche theoretische Perspektiven in der Landschaftsforschung haben neue wissenschaftliche Zugänge zur Thematisierung von ‚Landschaft‘ eröffnet. Zugleich wird aber auch der ‚blinde Fleck‘ dieser Ansätze deutlich, nämlich die Nicht-Berücksichtigung des Materiellen jenseits der Erfassung konstitutionstheoretischer Rahmenbedingungen, diskursiver Aushandlungen und symbolischer Zuschreibungen und Aufladungen. Die Akteur-Netzwerk-Theorie möchte nicht nur die Rolle des Materiellen im Sozialen neu bestimmen, sondern eine Perspektive anbieten, die Dichotomien zwischen Materiellem und Kulturellem, Mensch und Natur ganz aufzuheben. An einem konkreten Beispiel wird das Potential dieser Theorie exemplifiziert und ausgelotet.