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Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar – Lehren für ein künftiges Sportsponsoring?

  • Manfred Bruhn,
  • Peter Rohlmann

摘要

Die Vergabe der 21. und 22. Fußball-Weltmeisterschaft der Männer in 2018 und 2022 ist nach dem Beschluss des Weltfußballverbandes FIFA gemeinsam erfolgt. Die Entscheidung über die Vergabe der beiden Endrunden gab die FIFA am 2. Dezember 2010 in Zürich bekannt. Nach Beendigung stand fest, dass die WM 2018 in Russland und 2022 in Katar, das bereits Ausrichter der Fußball-Asienmeisterschaften 1988 und 2011 gewesen war, stattfinden wird. Keine Weltmeisterschaft wurde in Europa bereits im Vorfeld so viel und kontrovers diskutiert wie die Austragung in Katar. Zwar gab es auch schon in den früheren Jahren Kritik (beispielsweise als Russland und Brasilien die Austragungsländer waren), mit dem Start der Turniere waren diese Debatten aber weitgehend in den Hintergrund gerückt. Welche Ereignisse Auswirkungen auf die Sponsoren hatten, wie sie damit umgingen, und welche Folgen daraus resultieren, wird durch weitere Ausführungen und umfangreiches Zahlenmaterial erkennbar. In dem Kapitel wird auf Sponsoren wie u. a. Budweiser, Adidas, Rewe, Hummel und den Nicht-Sponsor Brewdog Bezug genommen. Damit wird der Aktualität des Themas Rechnung getragen, um Folgerungen für kommende sportliche Großereignisse zur Diskussion zu stellen.