¿Hundert Jahre Einsamkeit? Das Narrativ der Befreiung und die Verstrickungen postkolonialer Pädagogik
摘要
Im Jahr 1967 veröffentlichte Gabriel Garcia Márquez den Roman „Hundert Jahre Einsamkeit“, eine Parabel zur postkolonialen Geschichte Lateinamerikas und der Bedeutung von Lernen, Erziehung und Bildung im Prozess der Dekolonialisierung. Anhand des dort entwickelten Befreiungs-Narrativs werden Grundlinien der „Freire-Pädagogik“ rekonstruiert und an aktuelle postkoloniale, postkritische und postinklusive Ansätze angeschlossen. Im Anschluss werden einige Handlungsfelder einer „Pädagogik der Unterdrückten“ für die Gegenwart skizziert, mit denen sich lebensweltliche Konzepte an lebensgeschichtliche Entwicklungen und lebenspraktische Ausrichtungen sowie Formen einer Lebenskunst in einer sozialen Bildungsarbeit aufeinander beziehen lassen.