Qualitätssicherung in niedrigschwelligen sozialpädagogischen Settings – Das Beispiel der Offenen Kinder- und Jugendarbeit
摘要
Der Einsatz formaler Verfahren der Qualitätssicherung gehört heute auch im sozialpädagogischen Feld der Offenen Kinder- und Jugendarbeit zur gängigen Praxis. Nicht immer werden solche häufig standardisierenden Verfahren im Praxisalltag jedoch als weiterführend betrachtet. Dies ist besonders dann der Fall, wenn sie gegenüber den pädagogischen Anforderungen als zu einschränkend oder gar kontraproduktiv und fachfremd wahrgenommen werden. Lösungen können darin gesehen werden, dass im Praxisalltag nach Freiräumen für eine kontextspezifische Adaption und Reinterpretation der Instrumente gesucht wird, um die Qualität der häufig niedrigschwelligen pädagogischen Praxis der Offenen Kinder- und Jugendarbeit so möglichst bedarfsgerecht weiterentwickeln zu können.