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Die meritokratische Legitimation sozialer Ungleichheit

  • Patrick Sachweh

摘要

Das Kapitel bietet einen Überblick über die meritokratische Legitimationsfigur sozialer Ungleichheit. Ungleichheiten gelten als legitim und gerechtfertigt, wenn der Zugang zu gesellschaftlich als wertvoll erachteten Ressourcen und Positionen nach Leistung erfolgt und alle Gesellschaftsmitglieder unabhängig von zugeschriebenen Merkmalen eine faire Chance im Leistungswettbewerb erhalten. Es werden zentrale empirische Befunde hinsichtlich der Einstellungen zum Leistungsprinzip und der wahrgenommenen Rolle erworbener und askriptiver Merkmale beim Statuserwerb diskutiert. Überdies wird die Bedeutung des meritokratischen Ideals für die Ungleichheitsforschung reflektiert.