Im Beitrag wird die Diskriminierung von als ‚kriminelle Clans‘ stigmatisierten Familien mit libanesischer Einwanderungsgeschichte und von als ‚Roma‘ gelabelten und/oder identitätspolitisch von Rom*nja-Aktivist*innen in Anspruch genommenen armen Migrant*innenfamilien aus Bulgarien und Rumänien vergleichend zusammengefasst. Darauf aufbauend werden im Rahmen einer explorativen Fallstudie in Essen und Duisburg (mit Fokus auf den Stadtteil Marxloh) die ambivalente Funktionen von ‚sprachlich-kulturellen Brückenbauer*innen‘ aus diesen beiden marginalisierten Minderheiten für die Förderung deren gesellschaftlicher Teilhabe analysiert und die zentrale Bedeutung solcher Vermittler*innen zur Überwindung des Dilemmas eines hilflosen Anti-Romaismus illustriert.

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Brückenbauen zwischen Systemen und familiären Lebenswelten an ihren Grenzen

  • Helmuth Schweitzer

摘要

Im Beitrag wird die Diskriminierung von als ‚kriminelle Clans‘ stigmatisierten Familien mit libanesischer Einwanderungsgeschichte und von als ‚Roma‘ gelabelten und/oder identitätspolitisch von Rom*nja-Aktivist*innen in Anspruch genommenen armen Migrant*innenfamilien aus Bulgarien und Rumänien vergleichend zusammengefasst. Darauf aufbauend werden im Rahmen einer explorativen Fallstudie in Essen und Duisburg (mit Fokus auf den Stadtteil Marxloh) die ambivalente Funktionen von ‚sprachlich-kulturellen Brückenbauer*innen‘ aus diesen beiden marginalisierten Minderheiten für die Förderung deren gesellschaftlicher Teilhabe analysiert und die zentrale Bedeutung solcher Vermittler*innen zur Überwindung des Dilemmas eines hilflosen Anti-Romaismus illustriert.