Medienreflexion, künstlerische Forschung und die Arbeit am Wissen bei Camille Henrot
摘要
Das Medium heutiger forschungsorientierter Kunst ist, so die These von Kathrin Busch, das Wissen selbst, das künstlerisch bearbeitet, ästhetisch gebrochen und in seinen sinnlichen und affektiven Konditionen offengelegt wird. Unter anderem anhand der Arbeit Grosse Fatigue von Camille Henrot zeichnet der Beitrag die künstlerische Auseinandersetzung mit Wissensansprüchen nach. Indem Henrot einem epistemischen Unbewussten auf die Spur kommt, das sie mit dem Ästhetischen verbindet, kann sie das vorfindliche Wissen für das Beunruhigende des Nicht-Gewussten und Ausgeschlossenen empfänglich machen.