Nur weil Affekte durch Medien prozessiert werden, können sie auch Gegenstände von Diskursen werden – dies ist die Arbeitshypothese dieses Beitrags. Affekte werden aber nicht nur gerastert, geordnet und kategorisiert, sondern ebenso viral verbreitet, eventisiert und multipliziert. Um all diesen Dimensionen affektiver Medien gerecht zu werden, werden diese entlang der zwei heuristischen Achsen der Identifizierung und der Differenzialisierung sowie der Verstärkung und der Regulation von Affektdynamiken umrissen. Damit soll ein erster Schritt in Richtung einer Theorie affektiver Medien gesetzt werden.

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Theorien affektiver Medien

  • Bernd Bösel

摘要

Nur weil Affekte durch Medien prozessiert werden, können sie auch Gegenstände von Diskursen werden – dies ist die Arbeitshypothese dieses Beitrags. Affekte werden aber nicht nur gerastert, geordnet und kategorisiert, sondern ebenso viral verbreitet, eventisiert und multipliziert. Um all diesen Dimensionen affektiver Medien gerecht zu werden, werden diese entlang der zwei heuristischen Achsen der Identifizierung und der Differenzialisierung sowie der Verstärkung und der Regulation von Affektdynamiken umrissen. Damit soll ein erster Schritt in Richtung einer Theorie affektiver Medien gesetzt werden.