Bildungstheoretische Strukturanalysen von hybriden, digital-materiellen MusikmachDingen
摘要
Bildungstheoretische Strukturanalysen analysieren die Bildungspotenziale medientechnischer Artefakte. Dazu werden medienwissenschaftliche und subjektivationstheoretische Perspektiven mit einem designanalytischen Blick kombiniert. Im Fokus stehen Relationierungsmöglichkeiten von Mensch und Maschine, damit verbundene Subjektpositionen und mögliche kulturtransformatorische Potenziale. Das Forschungsdesign im Stil der Grounded Theory ging zunächst zweigleisig vor: Zum einen wurden die MusikmachDinge strukturanalytisch auf ihre spezifischen Artefaktpotenziale hin analysiert. Zum anderen konnten Proband*innen zwei Jahre lang MusikmachDinge ihrer Wahl ausleihen und sie in ihren eigenen Kontexten benutzen und nach Wunsch auch umtauschen. Die Aneignungsprozesse, Gebrauchsweisen und realisierten Projekte wurden mit Hilfe von Autovideographien erfasst und mit weiteren Erhebungen wie leitfadengestützten Interviews flankiert. Im nächsten Schritt wurden die Strukturanalysen der Artefakte mit dem Video- und Interviewmaterial kontrastiert und es wurden einige selektive Codes generiert, mit denen sich das Feld der MusikmachDinge in Bezug auf bildungstheoretisch besonders bedeutsame Artefaktaspekte kartieren lässt.