Wohnungslosigkeit stellt für viele Menschen eine Gefährdung ihrer individuellen Grund- und Menschenrechte dar und infolgedessen – aus einer ordnungsrechtlichen Perspektive – eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit. Um diese zu beseitigen, haben Kommunen die rechtliche Verpflichtung, Notunterkünfte für wohnungslose Menschen zur Verfügung zu stellen. Inwiefern Notschlafstellen jedoch nicht zur Lösung des Problems Wohnungslosigkeit beitragen, sondern vielmehr wesentlicher Bestandteil des Problems sind, wird anhand von qualitativen Studien zum subjektiven Erleben der Nutzung, sowie zu Gründen der Nicht-Nutzung der Männerübernachtungsstelle Dortmund aufgezeigt.

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Notschlafstellen – am Beispiel Dortmund

  • Laura Nübold

摘要

Wohnungslosigkeit stellt für viele Menschen eine Gefährdung ihrer individuellen Grund- und Menschenrechte dar und infolgedessen – aus einer ordnungsrechtlichen Perspektive – eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit. Um diese zu beseitigen, haben Kommunen die rechtliche Verpflichtung, Notunterkünfte für wohnungslose Menschen zur Verfügung zu stellen. Inwiefern Notschlafstellen jedoch nicht zur Lösung des Problems Wohnungslosigkeit beitragen, sondern vielmehr wesentlicher Bestandteil des Problems sind, wird anhand von qualitativen Studien zum subjektiven Erleben der Nutzung, sowie zu Gründen der Nicht-Nutzung der Männerübernachtungsstelle Dortmund aufgezeigt.