Relationale Kulturpolitikforschung – von Art Worlds zu Netzwerkdomänen
摘要
Dieser Beitrag stellt einen nordamerikanischen Ansatz der Kultursoziologie vor, der sich schon vor vierzig Jahren mit dem Beziehungsgeflecht von Akteur*innen der Kulturproduktion befasste. Er leitet zur Relationalen Soziologie über, die vielversprechend erscheint, um diesen Ansatz weiterzuentwickeln und gleichzeitig eine theorie- und empiriegeleitete Kulturpolitikforschung zu stärken. Im Zentrum der Auseinandersetzung steht die Beschäftigung mit Kommunikationsbeziehungen und ihrem Wert beziehungsweise ihrer Funktion für Kulturpolitik.